Ganz schön flott!
Video Track and Trace (er)spart ganze 98 Stunden Paketrecherche. Pro Monat

Fast sechs Minuten für die Suche nach einem einzigen Paket. Diese 345 Sekunden können für eine Kurier-Express-Paket (KEP)-Niederlassung ernsthafte wirtschaftliche Konsequenzen haben. Im Gesamtkontext wird deutlich: Selbst, wenn bei einer täglichen Menge von 16.000 abgefertigten Paketen nur 0,5 Prozent gesucht werden müssen, summieren sich diese Zeiten.

Paketsuche: Planen Sie mit einer zusätzlichen Vollzeitstelle

Über den gesamten Arbeitstag entstehen, um bei unserem Beispiel zu bleiben, Recherchezeiten von 7,67 Stunden. Das ist nahezu ein Arbeitstag. Rechenbeispiele für eine Arbeitswoche (Recherche pro Woche 38,33 Stunden) oder den gesamten Monat (161 Stunden) verdeutlichen, dass eine technische Lösung sich nicht nur rechnet, sondern, dass sich Auftragsspitzen nur noch unter Zuhilfenahme von Track & Trace Anwendungen wie G-SIM/VTT von Geutebrück effizient  bewältigen lassen. Im aktuellen Fall verfügt die KEP-Niederlassung u. a. über ein Förderband mit einer Länge von 150 Metern, was mit einer konstanten Bandgeschwindigkeit von 2 m/sec. betrieben wird. Die erste Erfassung eines neuen Paketes erfolgt am Wareneingang. Zum Einsatz kommen hier eine Bilderfassung und ein Scanner. Danach erfolgt die Übergabe auf das automatisierte Band mit Ziel Warenausgang. Geht das Paket auf seinem Weg dorthin verloren, muss im ersten Schritt herausgefunden werden, welcher Weg am Wareneingang für genau dieses Paket definiert wurde. Nur so kann eine Suche effektiv und an den richtigen Stellen erfolgen. In einem zweiten Schritt werden – manuell und unter Nutzung eines Planes – sämtliche Kameras an dieser Wegstrecke bestimmt. Diese werden danach von Hand aufgeschaltet. Größter Zeitkiller: Der Anwender hat nicht einen möglichen Paket-Weg zu durchsuchen, sondern u. U. mehrere Optionen und damit auch mehrere Kameras, die zu prüfen sind. Im klassischen Fall wurde das gesuchte Paket in einer Kamera gesichtet und fehlte an der nächsten. Aller Voraussicht nach, wird sich das gesuchte Paket auf der Strecke zwischen diesen beiden Kameras befinden und z. B. vom Band gefallen sein. Sind Mitarbeiter geschult, dauert eine schnelle Suche die eingangs genannten 345 Sekunden. Unerfahrene Mitarbeiter, lange Förderbänder, komplizierte Strecken oder ein Mix aus allem können diese Zeit um ein Vielfaches potenzieren.


Spezifizieren Sie – wir kümmern uns um die Details


VTTGrundsätzlich muss unterschieden werden, ob z. B. ein Paket-Dienstleister einen Hallenneubau mit moderner Technik ausstatten möchte oder – wie im genannten Beispiel – ein technisches Upgrade bei laufendem Betrieb vorgenommen wird. Im ersten Fall lassen sich die technischen Lösungen – im Optimalfall unter Leitung eines Expertenteams von Geutebrück – von Beginn an über die Spezifikation aller beteiligten Gewerke definieren, projektieren, installieren und in Betrieb nehmen. Unternehmen mit gewachsenen technischen Strukturen können den Betrieb für eine Installation in den meisten Fällen nicht einfach stoppen. Die Experten stellen dann fest, wie unter Berücksichtigung aller bestehenden Parameter, z. B. IT-Umgebung, Prozessdaten oder dem Grad der Automatisierung, das dringend benötigte Video Track & Trace Konzept in diese spezifische Anwendung integrierbar ist. Das fängt bei der vorhandenen Hardware an: Kunden, die Ihre Logistikzentren oder Warenhäuser mit der G-SIM Software-Lösung ausstatten wollen, können dafür die existierenden Rechner bzw. die bevorzugte Hardware nutzen. In Abhängigkeit von der gewünschten Leistung und dem durch Video Track & Trace zu überwachenden Areal, kann das ein Server für wenige Kameras sein oder auch ein leistungsstarkes Servicecluster, der die nötige Performance für das Video Tracking mehrere hundert Kameras inklusive Videoanalytik und Monitoring liefert.

Schneller Suchen und gleichzeitig die Leistung erhöhen

Für die KEP-Niederlassung erarbeitete Geutebrück eine maßgeschneiderte Video Track & Trace Lösung basierend auf G-SIM. Über die Software G-SIM lassen sich jetzt sämtliche bildgestützte Systeme der KEP-Niederlassung bedienen. Dabei bezieht die Lösung neben den Daten der G-SIM Applikation natürlich auch alle Daten angebundener Peripheriegeräte von Drittanbietern ein. Mit der VTT Lösung G-SIM vollziehen Angestellte in KEP-Zentren oder bei Logistikern die Wege verschwundener Pakete unter Zuhilfenahme von Kameras nach. Das birgt Potenzial für die Beschleunigung von Such-Prozessen und für das interne Qualitätsmanagement. Schwachstellen im Automatisierungsprozess lassen sich so leichter aufdecken.

Lückenlose Anzeige dank Zeitversatz

Nach Installation der Hard- und Software ist G-SIM/VTT VTTbereit. Nutzerrechte, Rollen, Filter und individuelle Layouts lassen sich definieren. Die Suche nach einem verlorenen Paket gestaltet sich danach dank intuitiver Bedienung und dem Blick auf sogenannte „Linked Layouts“ ganz leicht. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass jeder Benutzer auf einem großen Monitor die Kamera-Ansichten gruppieren kann, die für ihn relevant sind. Das können einzelne Bandabschnitte sein, aber auch Gesamtansichten für verantwortliche Schichtleiter. Je nach Konfiguration und Wunsch sieht der Nutzer auf seinem Monitor dann im Linked Layout die Kamera-Gruppierung, die er braucht. Aufwendiges manuelles Umschalten von Kamera zu Kamera entfällt.

Anwender können auch den Status eines Paketes über den gesamten Transportweg mit einem Blick durch unterschiedliche Kameras aus verschiedenen Perspektiven erfassen. Die aufwendige und zeitintensive Sichtung des gesamten Videomaterials entfällt. Staus oder technische Defekte lassen sich ebenso eruieren, wie sich fehlerhafte Sendungen oder auch Diebstähle detektieren lassen. G-SIM macht das Tracking von Warensendungen zu einer einfachen und effizienten Angelegenheit und unterstützt Unternehmen, die gesamten Prozesse in einer Lieferkette nicht nur besser zu verstehen, sondern auch zu verbessern.


Das System wächst mit Ihren Ansprüchen


G-SIM ist beliebig skalierbar – für kleine Unternehmen bis hin zu großen Konzernen oder öffentlichen Einrichtungen mit unübersichtlichen großflächigen Arealen. Starke Rechenleistung, in Kombination mit einer Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten für Nutzerrechte, Schnittstellen oder Alarme, ermöglichen ein zukunftsorientiertes Video Track & Trace, das auch klare – vor Gericht haltbare – Videobeweise liefert.

Für die KEP-Niederlassung kann die Einführung von VTT in Summe zu einer Reduktion der Suchläufe um 3,5 Minuten – pro Mitarbeiter und pro Paket – führen. Ein Mittelständler konnte so seinen Output bei gleichzeitig steigender Qualität erhöhen und parallel noch 98 Arbeitsstunden pro Mitarbeiter sparen. Das macht auf den Monat gerechnet beachtliche 2,5 Arbeitswochen für die Belegschaft und zeigt sich als deutliches Plus in der Bilanz.

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