Mit der integrierten Modbus-Schnittstelle verbindet G‑Core Videoüberwachung direkt mit SPS-Steuerungen, Sensoren, Aktoren und technischen Anlagen. Zustände, Messwerte und Alarme aus industriellen und gebäudetechnischen Systemen können erfasst, ausgewertet und unmittelbar mit Videoinformationen verknüpft werden. So wird G‑Core zu einem aktiven Bestandteil technischer und sicherheitsrelevanter Prozesse.
Die vollständig in G‑Core integrierte Modbus-Anbindung wurde entwickelt, um häufige Anforderungen aus Industrie-, Infrastruktur- und Gebäudeautomationsprojekten abzudecken. Sie ersetzt klassische Insellösungen und ermöglicht eine flexible Integration technischer Systeme direkt innerhalb der Plattform.
Warum Modbus?
Viele sicherheitsrelevante Informationen entstehen nicht in der Videoüberwachung selbst, sondern in technischen Anlagen und Steuerungssystemen. Ob Produktionsmaschine, Gebäudeleittechnik, Energieversorgung oder SPS-Steuerung – wichtige Zustände und Ereignisse liegen häufig bereits in Modbus-Registern vor.
Mit der integrierten Modbus-Schnittstelle kann G‑Core diese Informationen direkt nutzen und mit Videoaufzeichnungen, Alarmen und Automatisierungsprozessen verknüpfen. Dadurch entstehen bessere Lagebilder, schnellere Reaktionszeiten und effizientere Betriebsabläufe.
Technische Ereignisse werden dort erkannt, wo sie entstehen – und können automatisch Videoaufzeichnungen, Benachrichtigungen oder weitere Aktionen auslösen. Dadurch wird Videoüberwachung zu einem aktiven Bestandteil technischer Betriebsprozesse.
Möchten Sie Ihre technischen Systeme mit G Core verbinden?
Sie möchten SPS-Steuerungen, Sensoren, Aktoren oder Gebäudeautomation in Ihre Sicherheitslösung integrieren oder mehr über die Möglichkeiten der Modbus-Anbindung erfahren?
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Flexible Datenverarbeitung mit JavaScript
Keine zwei Anlagen verwenden dieselben Registerstrukturen oder Datenmodelle. Deshalb wurde die Modbus-Integration bewusst flexibel aufgebaut, um unterschiedlichste Anforderungen in realen Projekten abzudecken.
G‑Core bietet integrierte JavaScript-Prozessoren für eingehende und ausgehende Modbus-Daten. Damit können Integratoren:
- Registerinhalte auswerten
- Messwerte berechnen und transformieren
- Zustandsänderungen filtern
- Ereignisse logisch verknüpfen
- Individuelle PLC-Aktionen erzeugen
- Automatisierungsprozesse projektindividuell umsetzen
Zusätzlich steht ein globaler Zustandspeicher zur Verfügung, der von MQTT- und Modbus-Prozessoren gemeinsam genutzt werden kann. Dadurch lassen sich auch komplexere Auswertungs- und Automatisierungslogiken direkt innerhalb von G‑Core realisieren.
Modbus und MQTT intelligent verbinden
Ein besonderer Vorteil der Integration liegt in der direkten Verbindung zwischen Modbus- und der ebenfalls in G-Core integrierten MQTT-Schnittstelle. Registerwerte aus technischen Anlagen können unmittelbar an MQTT-Broker weitergeleitet werden. Ebenso können MQTT-Nachrichten Schreibvorgänge auf Modbus-Geräten auslösen.
Dadurch lassen sich industrielle Steuerungen, Gebäudeautomation und IoT-Plattformen ohne zusätzliche Middleware oder separate Gateway-Lösungen miteinander verbinden. G‑Core wird zur zentralen Integrationsplattform zwischen Betriebs-, Automatisierungs- und Sicherheitssystemen.
Typische Szenarien
- Modbus-Daten werden an IoT-Plattformen übertragen
- MQTT-Sensoren steuern Modbus-Anlagen
- Gebäudeautomation und technische Überwachung werden gekoppelt
- Prozessdaten werden in übergeordnete Systeme integriert
- Videoereignisse lösen Aktionen in technischen Anlagen aus
Für unterschiedliche Anlagen und Systeme geeignet
Modbus-Implementierungen unterscheiden sich häufig hinsichtlich Registerstrukturen, Adressbereichen und Datenformaten. Deshalb bietet G‑Core maximale Flexibilität bei der Verarbeitung technischer Daten. Registerwerte können individuell ausgewertet, umgewandelt und in projektspezifische Aktionen übersetzt werden.
Dadurch lässt sich die Integration präzise an bestehende Maschinen, Steuerungen, Energieanlagen oder Gebäudeautomationssysteme anpassen – ohne starre Vorgaben oder proprietäre Einschränkungen.
Technische Highlights
- Unterstützung von Modbus TCP
- Unterstützung von Modbus RTU und Modbus ASCII
- Lesen und Schreiben von Registern
- Coils, Discrete Inputs, Holding Registers und Input Registers
- Zyklische Registerüberwachung
- Ereignisgesteuerte Aktionen
- Integrierte JavaScript-Prozessoren
- Globaler State für komplexe Logiken
- MQTT-Bridging
- Kommunikation zwischen mehreren Modbus-Mastern
- Integrierter Test- und Debug-Modus
- Flexible Anpassung an projektspezifische Anforderungen
Videoüberwachung und technische Prozesse zusammenführen
Die Modbus-Integration erweitert G‑Core um eine leistungsfähige Schnittstelle zu industriellen Steuerungen und technischer Infrastruktur. Technische Zustände, Prozessdaten und Videoinformationen werden in einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt, wodurch Sicherheits- und Betriebsprozesse effizienter, transparenter und schneller werden.